Sprecherziehung Berufsbezogenes Stimmtonlagentraining Sprechtechnik

Die berufsbezogene Sprechtechnik befasst sich mit zwei Hauptthemen:

1. Die Modulation

Hier geht es darum: Inhalte motivierend zu vermitteln; Inhalte lebendig, miterlebbar, interessant zu gestalten; den Zuhörer mit den Informationen zu erreichen und zu fesseln;. einen dynamischen Sprachstil zu entwickeln; und schließlich, die verschiedenen Modulationstechniken kennenzulernen, die eine rhetorisch ausgefeilte Rede in ihrer Dramaturgie unterstützt. Thesen lassen sich mit einer bewussten Modulation überzeugend präsentieren und somit kann man auf langaufbauende Argumentationen bzw.Argumentationsstrategien verzichten.

Der Nutzen für Sie: Ihre Informationen werden schneller aufgenommen und können damit schneller umgesetzt werden, Meetings werden zu einem tatsächlichen, energiegeladenen Pool des Meinungsaustausches und der Entwicklung von Ideen. Die Kreativität der Mitmenschen wird angeregt und gefördert. Präsentationen werden informativer, Unterrichtsabläufe werden spannender und produktiver, Wissen wird schneller aufgenommen und aktiv ins Leben umgesetzt. Verhandlungsgespräche, Verkaufsgespräche gewinnen durch durch die eindrucksvolle, integre Klarheit der Gesprächsführung.

2. Die bewusste Stimmführung in der Indifferenzlage

Hier geht es um die Kraft und Energie ihrer Stimme. Dies umfasst Atemtechnik, Körperhaltung und die bewusste Resonanzraumerfahrung.

Hier geht es um die Erkenntnis, dass die Stimme bewusst geführt und verändert werden kann, dass die Stimme, ihr Tonfall, einen direkten, aber unbewussten Einfluss auf den Zuhörer ausübt und damit auch seine Reaktion auf den Sprecher beeinflusst. Das bewusste aktive Zuhören lässt Gesprächssituationen leichter erkennen und souveräner gestalten. Hierzu zwei Beispiele:

Kundenservice: Der Kunde ist nicht mit der erbrachten Leistung zufrieden und formuliert seine Beschwerde in einer sehr erregten Gefühlsstimmung.

Unbewusst wird der Firmenmitarbeiter einen beschwichtigenden Tonfall einsetzen - den "Unterton". Der Kunde fühlt sich dadurch persönlich angesprochen und missverstanden (siehe auch Stimmtonlagen und Ihre Wirkung auf den Zuhörer), denn der Mitarbeiter reagiert nicht ausschließlich auf die Sachlage, sondern auch auf die Person. Da der Kunde sich im Recht fühlt, empfindet er eine Beschwichtigung als persönlichen Angriff und es wird sehr schwierig, diesen Kunden zufrieden zu stellen und als Kunden zu behalten.

Besser wäre:

Der Firmenmitarbeiter nimmt bewusst die Stimmtonlage des Kunden wahr und setzt bewusst seine Indifferenzstimme ein. Der Kunde fühlt sich und seine Beschwerde ernst und wichtig genommen. Der Kunde wird unbewusst auf die Sachebene geführt und ist somit offen, die sachlichen Gründe zu hören und auszudiskutieren, um eine gemeinsame neue Basis zu schaffen. Hier ist der Kunde König, so kann er auch nachsichtig über einige Mängel hinwegsehen.

Lieferauftrag: Die Ware war mangelhaft bzw. kann nur mit erheblicher Verzögerung geliefert werden. Finanzieller Schaden entsteht. Kompetenz ist gefragt!

Eine hektische Sprechweise oder eine überhöhte Stimmtonlage vermittelt - trotz inhaltlicher Kompetenz - zusätzlich die Information, "hier ist jemand überfordert"; der Schaden weitet sich aus.

Eine bewusste Führung in der Indifferenzlage vermittelt hier Sachbezogenheit und Kompetenz. Eine bewusst ruhig eingesetzte Modulation vermittelt das Gefühl, "hier werden Krisen besonnen und überlegt gemeistert, hier kann man erwarten, dass das Problem sachkundig analysiert und behoben wird". Der Schaden wird eingegrenzt, da der Kunde - so viel nachsichtiger - mit sich handeln lässt und auch Kunde bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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